CuePort
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Guides

So nutzt du CuePort im Studio-Alltag: vom ersten Take bis zur Freigabe

So nutzt du CuePort im Studio-Alltag: vom ersten Take bis zur Freigabe
Inhalt
  1. „Ich arbeite lieber direkt mit meinen Kunden"
  2. Das Grundprinzip: eine Produktion, ein Ort
  3. Feedback, das du umsetzen kannst
  4. Versionen: nie wieder Blindflug zwischen v2 und v3
  5. Freigaben, finale Files und Stems
  6. Termine ohne Ping-Pong
  7. Nach dem Release: die Zahlen an einem Ort
  8. Für Reaper-User: Feedback direkt in der DAW
  9. Die ersten 30 Minuten (und warum viele sie nie machen)
  10. Was es kostet

„An der Stelle, wo die Gitarre reinkommt, bisschen mehr Vibe." Der Satz steckt irgendwo in der Mitte einer Sprachnachricht, fast zwei Minuten lang, angekommen über Nacht. Welche Stelle gemeint ist, sagt sie nicht. Welche Version, auch nicht. In deinem Ordner liegen Song_final_v3.wav, Song_final_v3_MASTER.wav und Song_final_v3_MASTER_neu.wav, und der Artist hört vermutlich noch die vom letzten Dienstag.

Genau für diesen Moment haben wir CuePort gebaut. Nicht als weiteres Tool, das zwischen dir und deinen Kunden steht, sondern als der Ort, an dem eine Produktion wohnt: die Files, die Versionen, das Feedback, die Freigaben, die Termine. Dieser Guide zeigt an einem normalen Projektablauf, was du damit konkret machst.

„Ich arbeite lieber direkt mit meinen Kunden"

Den Satz hören wir oft, und er beschreibt ein Missverständnis, das wir uns selbst zuschreiben müssen. Also einmal klar: CuePort ersetzt nicht den direkten Draht zu deinen Leuten. Du telefonierst weiter, ihr sitzt weiter zusammen in der Session, der Artist schreibt dir weiter um Mitternacht.

Was CuePort ersetzt, ist das Chaos drumherum. Die Sprachnachricht ohne Zeitangabe. Das WhatsApp-File, das nach zwei Wochen aus dem Chatverlauf verschwunden ist. Die Frage „welche Version ist jetzt aktuell?". Der Zettel mit den Änderungswünschen aus drei verschiedenen Kanälen. Direkter als ein Kommentar, der auf der Sekunde im Song klebt, wird Kundenkontakt nicht.

Das Grundprinzip: eine Produktion, ein Ort

Du legst deine Künstler an, und unter jedem Künstler seine Produktionen. Jede Produktion hat Arbeitsschritte, wie du sie eh schon denkst: Lyrics, Instrumental, Vocals, Mix und Master, Cover-Artwork. Auf einen Blick siehst du, welcher Song in welchem Schritt hängt und wo es klemmt.

Dein Artist bekommt per Einladung einen eigenen Zugang, das eigene kleine Portal. Kein App-Store, keine Installation: Link öffnen, Passwort setzen, fertig. Funktioniert am Rechner und auf dem Handy, auf Deutsch und auf Englisch.

Produktions-Detail in CuePort: Arbeitsschritte von Lyrics bis Cover-Artwork mit Fortschritt

Feedback, das du umsetzen kannst

Das Herzstück. Du lädst deinen aktuellen Bounce hoch, der Artist hört ihn im Browser und klickt direkt auf die Wellenform: bei 1:12 ein Kommentar „hier mehr Bass", bei 2:38 „Adlib lauter". Jeder Kommentar hängt an einer Zeitmarke, du springst mit einem Klick genau an die Stelle. Auf Kommentare kannst du antworten, aus „mehr Vibe" wird ein Gespräch an der Stelle, wo es hingehört.

Der Unterschied im Alltag ist banal und riesig: Du arbeitest eine Liste ab, statt eine Sprachnachricht dreimal zurückzuspulen.

CuePort-Player mit Wellenform, Versions-Umschalter und zeitgestempelten Kommentaren

Versionen: nie wieder Blindflug zwischen v2 und v3

Jeder neue Bounce wird eine Version derselben Produktion, nicht die fünfte Datei mit _final im Namen. Artist und Studio können beim Abhören nahtlos zwischen den Versionen umschalten, ohne Lücke, ohne neu laden. So hört man wirklich, ob der neue Mix besser ist, statt es zu raten.

Dazu analysiert CuePort jede Version beim Upload: Loudness in LUFS, True Peak, Dynamik und mehr. Beim Versionswechsel siehst du das Delta, also ob v3 tatsächlich 0,8 dB lauter geworden ist oder nur anders klingt. Dein Artist sieht eine bewusst einfache Ansicht mit drei Werten, ohne Mastering-Fachchinesisch, das nur verunsichert.

Freigaben, finale Files und Stems

Wenn der Master steht, lieferst du die finalen Files über die Produktion aus, und du entscheidest, wann der Download freigeschaltet ist. Umgekehrt lädt der Artist seine Sachen direkt hoch, wo sie hingehören: Stems zur Session, das Cover-Artwork zum Release. Nichts davon liegt mehr in irgendeinem Chatverlauf.

Termine ohne Ping-Pong

Sessions planst du im eingebauten Kalender. Der Artist sieht seine Termine im Portal, kann zusagen, absagen oder eine Verschiebung anfragen, und kann selbst Wunschtermine anfragen. Den Kalender abonnierst du per iCal in Apple oder Google Kalender, damit er da auftaucht, wo dein restliches Leben stattfindet.

Sessions-Kalender in CuePort mit Recording-, Mixing- und Meeting-Terminen

Nach dem Release: die Zahlen an einem Ort

Eine Produktion endet nicht mit der Abgabe. CuePort holt dir pro Künstler die Spotify-Zahlen rein: Follower, monatliche Hörer, Stream-Verläufe pro Track, dazu ein Playlist-Tracker für die Playlists, die dich interessieren. Du siehst also im selben Tool, wie der Song performt, an dem ihr vor vier Wochen noch Kommentare abgearbeitet habt. Für viele Artists ist genau das der Moment, in dem das Portal vom Abgabe-Ort zum Gewohnheits-Ort wird.

Für Reaper-User: Feedback direkt in der DAW

Wenn du in Reaper arbeitest, holt dir unser Sync-Script die Timeline-Kommentare samt Wellenform direkt ins Projekt, als Marker an der richtigen Position. Du kannst sogar die hochgeladene Version aus CuePort gegen deinen aktuellen DAW-Mix A/B-hören. Ein Plugin für weitere DAWs ist in Arbeit. Und falls du nicht in Reaper arbeitest: CuePort ist komplett DAW-unabhängig, hochgeladen wird der Bounce, egal woraus.

Die ersten 30 Minuten (und warum viele sie nie machen)

Wir haben es selbst erlebt: Jemand meldet sich an, guckt sich um und kommt nie wieder. Fast immer aus demselben Grund: leeres Dashboard, kein echtes Projekt, kein Aha-Moment. CuePort zeigt seinen Wert erst, wenn eine echte Produktion drinliegt.

Darum, wenn du es ernsthaft testen willst, mach in der ersten halben Stunde genau das:

  1. Registrieren und Studio benennen.
  2. Einen echten Künstler anlegen, mit dem du gerade arbeitest.
  3. Dessen aktuelle Produktion anlegen und den letzten Bounce als Version hochladen.
  4. Den Künstler einladen und ihm schreiben: „Hör mal drüber und kommentier direkt im Player."

CuePort-Dashboard mit laufenden Produktionen, letztem Feedback und anstehenden Sessions

Der Rest passiert von allein. Das erste Mal, wenn ein Kommentar bei Sekunde 72 aufploppt statt als Sprachnachricht, ist das Argument, das keine Feature-Liste liefern kann.

Was es kostet

Der Einstieg ist kostenlos, dafür braucht es nicht mal Zahlungsdaten. Wenn du mehr Künstler, mehr Speicher und Extras wie eigenes Branding willst, gibt es Pro für 6,99 € und Studio für 14,99 € im Monat. Details stehen auf cueport.app.

Häufige Fragen

Ersetzt CuePort den direkten Kontakt zu meinen Kunden?

Nein, im Gegenteil. Telefon, Session und Chat bleiben, wie sie sind. CuePort ersetzt die unübersichtlichen Teile der Zusammenarbeit: Feedback landet zeitgestempelt auf der Wellenform statt in Sprachnachrichten, Files und Versionen liegen an einem Ort statt in drei Chatverläufen, und Freigaben sind nachvollziehbar dokumentiert.

Brauchen meine Artists eine App oder technisches Verständnis?

Deine Artists bekommen eine Einladung per Link und nutzen CuePort direkt im Browser, am Handy oder am Rechner, ohne App-Installation. Wer mag, legt sich das Portal wie eine App auf den Homescreen. Die Oberfläche gibt es auf Deutsch und Englisch, und wer einen Song abhören und klicken kann, kann auch kommentieren.

Was kostet CuePort?

Der Start ist kostenlos und ohne Zahlungsdaten möglich. Der Pro-Plan kostet 6,99 € im Monat, der Studio-Plan 14,99 € im Monat, mit mehr Künstlern, mehr Speicher und Zusatzfunktionen wie eigenem Branding. Die aktuelle Übersicht steht auf cueport.app.

Funktioniert CuePort mit meiner DAW?

CuePort ist DAW-unabhängig: Du lädst deine Bounces hoch, egal ob sie aus Cubase, Ableton, Logic, FL Studio oder Pro Tools kommen. Für Reaper gibt es zusätzlich ein Sync-Script, das Timeline-Kommentare und Wellenform direkt ins Projekt holt; ein Plugin für weitere DAWs ist in Arbeit.

Bekomme ich meine Daten wieder raus?

Ja. Im Account gibt es einen kompletten Datenexport, mit dem du alle Daten deines Studios als Download bekommst. Deine Audiodateien lädst du jederzeit in Originalqualität herunter.

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CuePort verbindet Studio, Artists und Feedback — vom ersten Take bis zum fertigen Master.

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